Heather Morris: Der Tätowierer von Auschwitz

Erst 2003, nach dem Tod seiner Frau Gita, vertraute sich Lale Sokolov der australischen Autorin Heather Morris an und erzählte ihr eine unglaubliche Geschichte.

1916 als Ludwig Eisenberg geboren, genannt Lale, wird der slowakische Jude im April 1942 nach Auschwitz deportiert. Schon bald war es im Konzentrationslager seine Aufgabe, als Tätowierer zu arbeiten und den neuankommenden Gefangenen Nummern in den Arm zu stechen. So auch im Juni 1942 der jungen Gita, in die er sich schnell verliebte. Aufgrund seiner privilegierten Stellung in Auschwitz gelang ihm das Überleben, trotz der im Winter 1944/45 erfolgten Deportation nach Mühlhausen. Auch Gita konnte überleben und so trafen sich die beiden wenig später in Bratislava und heirateten.