Buchvorschläge für herbstliche Tage

Ein Gedankenspiel: was wäre, wenn das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 nicht gescheitert, sondern zehn Jahre zuvor erfolgt wäre? Bestsellerautor Bernhard Schlink beschäftigt sich in seinem neuesten Werk „20. Juli. Ein Zeitstück“ mit dieser Frage und konstruiert rund um die Thematik ein politisches Theaterstück, dass in einer Abiturklasse ausgetragen wird.

Um das Gedankenspiel fortzuführen: wenn Hitler in den 30er Jahren bereits aufgehalten worden wäre, wäre den Beteiligten die folgende Geschichte und das damit verbundene Leid erspart geblieben. In „Die Bibliothekarin von Auschwitz“ erzählt Antonio Iturbe von Dita Kraus. Als Kind kam sie mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Auschwitz. In einer der Baracken finden sich acht Bücher, die die kleine Dita von nun an bewachen soll. Eine gefährliche Aufgabe, die tödlich enden könnte.

Ganz viel neue Literatur

Auch über den Sommer konnte wieder viel Literatur angeschafft und eingearbeitet werden. Hier ein kleiner Teil der neuen Belletristik. Weitere Themenbereiche und Interessenkreise folgen. Einsehen können Sie unsere Neuerwerbungen nach Mediengruppen sortiert unter https://ilsenburg.bibliotheca-open.de/Mediensuche/Neuerwerbungen

Dank weiteren Fördermitteln und Zuschüssen können wir im Herbst noch umfangreich Literatur und Medien erwerben. Ihre Kundenwünsche können Sie uns gern per Mail mitteilen.

Lesesommer XXL erfolgreich beendet

Sarah Saatze aus Darlingerode las die meisten Bücher der Sommeraktion.

Der Lesesommer XXL konnte Anfang September mit einer Autorenlesung erfolgreich beendet werden. Insgesamt nahmen 60 Kinder an der sommerlichen Leseaktion teil. Sarah Saatze hatte dabei den meisten Elan, in den Ferien zu lesen und schaffte 20 Bücher. Zwei wären Minimum gewesen. Nach oben gab es wie immer keine Beschränkungen.

Eine Abschlussveranstaltung inklusive Lesung gab es auch. Die Wernigeröder Kinderbuchautorin Kathrin Baltzer stellte ihre Fünf-Wort-Geschichten vor. Dies war dank Fördergeldern des Landes Sachsen-Anhalt, des Bundes und des Bibliotheksverbandes möglich.

Kinderbuchautorin Kathrin Baltzer aus Wernigerode beim Vorlesen ihrer Fünf-Wort-Geschichten

Veranstaltung „Im Schatten der Hexen“ nach langem Warten endlich geglückt

Kathrin Hotowetz (rechts) beim Signieren ihrer Werke im Anschluss an die Lesung

Die Lesung „Im Schatten der Hexen“ mit Kathrin Hotowetz konnte nach mehrmaligem Verschieben auf Grund der Pandemie Ende August endlich stattfinden. Auch der Einlass nach 3G-Kriterien lief reibungslos, da das Publikum damit allmählich vertraut ist.

Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei der Autorin, ihren Helfern und beim verständnisvollen Publikum, dass trotz der Umstände großes Interesse an der Veranstaltung zeigte.